Iran-Krieg: Lieferprobleme bei Dämmstoffen
Auswirkungen des Iran-Kriegs auf Lieferketten – Aktuelle Situation bei Dämmstoffen
Die aktuelle geopolitische Lage im Nahen Osten hat spürbare Auswirkungen auf globale Lieferketten – und damit auch auf unsere Branche.
Insbesondere die Situation rund um die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Handelsrouten weltweit, hat sich in den letzten Wochen deutlich verschärft. Durch militärische Eskalationen, Blockaden und Sicherheitsrisiken ist der Schiffsverkehr in dieser Region massiv eingeschränkt oder teilweise vollständig ausgesetzt.
Da ein erheblicher Teil der weltweiten Rohstoffe – darunter auch Vorprodukte für die Bau- und Dämmstoffindustrie – über diese Route transportiert wird, kommt es aktuell zu erheblichen Störungen in den Lieferketten. Reedereien meiden die Region, Transporte verzögern sich oder fallen ganz aus.
Zusätzlich führen steigende Energiepreise, höhere Versicherungskosten sowie kurzfristige Routenänderungen zu weiteren Unsicherheiten und Verzögerungen.
Was bedeutet das konkret für Dämmstoffe?
Auch im Bereich der Dämmung sind wir unmittelbar betroffen:
Rohstoffe und Vorprodukte sind aktuell nur eingeschränkt verfügbar
Lieferzeiten verlängern sich unvorhersehbar
Transportwege sind unsicher und schwer planbar
Aus diesem Grund müssen wir unsere Kunden aktuell darüber informieren, dass wir keine verbindlichen Liefertermine für alle Dämmstoffe zusagen können. Dies betrifft vor allem Produkte aus unserer Kategorie Fassadendämmung: Dämmung und Komplettpakete
Warum sind keine Liefertermine möglich?
Die Lage in der Straße von Hormus ist derzeit hochdynamisch und schwer vorhersehbar. Neue Entwicklungen – wie Blockaden oder militärische Maßnahmen – können jederzeit eintreten und bestehende Transportplanungen kurzfristig verändern oder komplett stoppen.
Aktuelle Berichte zeigen zudem, dass sich die Situation weiter zuspitzt und sogar vollständige Blockaden diskutiert bzw. umgesetzt werden.
Unser Umgang mit der Situation
Wir beobachten die Entwicklungen kontinuierlich und stehen im engen Austausch mit unseren Lieferanten und Logistikpartnern. Sobald sich die Lage stabilisiert und Lieferketten wieder verlässlich planbar sind, werden wir selbstverständlich wieder konkrete Liefertermine kommunizieren.
Bis dahin bitten wir um Verständnis für die derzeitige Situation und empfehlen, Projekte entsprechend flexibel zu planen.