Was du über Silikon wissen solltest – Tipps, Unterschiede und Anwendungen
Ob du Profi auf der Baustelle bist oder dein nächstes DIY-Projekt in Angriff nimmst – früher oder später kommst du an einem Thema nicht vorbei: Silikon. Kaum ein anderes Dichtmittel ist so vielseitig einsetzbar und gleichzeitig so einfach zu verarbeiten. Aber: Silikon ist nicht gleich Silikon – und was hat es eigentlich mit Acryl auf sich? In diesem Beitrag bekommst du die volle Ladung Wissen über Silikon, seine Vorteile, Unterschiede zu Acryl und wie du es richtig einsetzt. Und ganz wichtig: Wo du richtig sparen kannst – denn beim Baumarkt zahlst du leider oft zu viel.
Silikon vs. Acryl – was ist der Unterschied?
Viele verwechseln die beiden, dabei sind Silikon und Acryl zwei völlig verschiedene Materialien mit unterschiedlichen Eigenschaften und Einsatzbereichen.
Silikon:
✔️ Dauerelastisch – bleibt flexibel, auch nach dem Aushärten
✔️ Wasserabweisend und schimmelresistent – perfekt für Feuchträume
✔️ Witterungs- und UV-beständig – super für den Außenbereich
✔️ Chemikalienbeständig – hält auch in anspruchsvollen Umgebungen durch
Acryl:
✔️ Überstreichbar – ideal für den Innenbereich
✔️ Weniger elastisch – für Fugen ohne große Bewegung
✔️ Nicht wasserfest – ungeeignet für Nassbereiche
✔️ Einfach zu verarbeiten – besonders beliebt bei Malerarbeiten
Kurz gesagt: Wenn du Fugen abdichten willst, die mit Wasser oder Bewegung zu tun haben, ist Silikon die klare Wahl. Acryl hingegen eignet sich super für Risse und Fugen, die du später streichen willst – zum Beispiel zwischen Wand und Decke.
Warum Silikon einfach unschlagbar ist
Silikon hat sich als Fugenmasse in vielen Bereichen bewährt. Es bleibt dauerhaft elastisch, lässt sich leicht verarbeiten und haftet zuverlässig auf vielen Untergründen. Das Produkt, das wir bei Handelskönig im Shop anbieten, bringt genau diese Vorteile mit:
- Dauerelastisch und rissfrei
- Leicht zu verarbeiten – auch für Einsteiger
- Witterungs-, UV- und alterungsbeständig
- Gleitet nicht in vertikalen Fugen – bleibt also genau da, wo es soll
- Chemikalienbeständig – auch in Industrieumgebungen einsetzbar
Das Ganze funktioniert dank Acetat-Basis – bewährt für viele Abdichtarbeiten im Innen- und Außenbereich.
Typische Einsatzbereiche für Silikon – nicht nur im Bad
Klar, Silikon kennt man vor allem aus dem Badezimmer: Fugen rund um Dusche, Badewanne, Waschbecken oder WC. Doch das ist längst nicht alles!
Weitere Einsatzmöglichkeiten:
👉 Abdichten von Kellerfugen – wo Feuchtigkeit ein Thema ist
👉 Abdichtung im Küchenbereich – z. B. zwischen Spüle und Arbeitsplatte
👉 Fensterverglasung & Montage von Profilglas
👉 Abdichtung zwischen Glas und Aluminiumrahmen
👉 Außenfugen an Fassaden oder Fensterbänken
Nur bei Spiegelverklebung, Aquarien oder Zinkblech solltest du aufpassen – dafür ist das Silikon nicht geeignet.
So verarbeitest du Silikon richtig – Schritt für Schritt
Keine Sorge, auch wenn du kein Handwerksprofi bist: Mit ein bisschen Vorbereitung bekommst du eine saubere Silikonfuge ganz einfach selbst hin.
1. Alte Fuge entfernen:
Mit einem Fugenkratzer oder Cuttermesser die alte Silikonfuge komplett rausschneiden. Rückstände mit Silikonentferner beseitigen.
2. Fläche reinigen:
Die Fuge gründlich von Staub, Fett und Feuchtigkeit befreien – sonst hält das neue Silikon nicht.
3. Abkleben:
Für saubere Ränder links und rechts der Fuge Malerkrepp anbringen.
4. Kartusche einlegen & auftragen:
Die Silikonkartusche in die Kartuschenpistole einsetzen, Spitze schräg abschneiden und gleichmäßig in die Fuge ziehen.
5. Glätten:
Mit einem Fugenglätter oder angefeuchtetem Finger das Silikon glätten – zügig arbeiten, bevor es antrocknet!
6. Abziehen & aushärten lassen:
Klebeband vorsichtig abziehen, trocknen lassen – fertig ist deine Profi-Fuge!
Qualität muss nicht teuer sein – Handelskönig statt Baumarkt
Ganz ehrlich: Im Baumarkt zahlt man für einfaches Silikon oft mehr als nötig – und bekommt dafür nicht unbedingt die beste Qualität. Bei Handelskönig bieten wir dir hochwertige Silikonprodukte zum fairen Onlinepreis. Für Profihandwerker und ambitionierte Heimwerker. Und das Beste: Unsere Silikone halten, was sie versprechen – drinnen wie draußen.
Kann man mit Silikon auch kleben?
Ja – das geht! Auch wenn Silikon in erster Linie zum Abdichten verwendet wird, kann es auf der Baustelle durchaus auch als Kleber eingesetzt werden. Besonders bei glatten und nicht saugenden Untergründen wie Glas, Keramik, Fliesen oder Aluminium haftet es zuverlässig. So lassen sich z. B. leichte Sockelleisten fixieren, Glaselemente einsetzen oder kleinere Profile ankleben – vor allem in Bereichen, wo zusätzlich Feuchtigkeit eine Rolle spielt. Wichtig: Silikon ist elastisch, aber kein tragfähiger Baukleber. Für größere oder mechanisch beanspruchte Verklebungen solltest du lieber zu einem Montagekleber oder Hybridkleber greifen. Und Achtung: Für Spiegel, Aquarien oder Zinkblech ist Silikon nicht geeignet – hier besteht Materialunverträglichkeit. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, frag gern bei uns nach dem passenden Klebstoff für dein Projekt.
Kleiner Tipp zum Schluss: Es gibt auch noch Acryl!
Wenn du Fugen im Wohnbereich schließen willst, die später gestrichen werden sollen, ist Acryl eine tolle Alternative. Es ist günstiger, leicht zu verarbeiten und perfekt für Fugen zwischen Wand und Decke, an Türrahmen oder Sockelleisten. Aber eben nicht für Feuchträume – da bleibst du besser beim Silikon.
Fazit
Silikon ist ein echter Alleskönner im Bereich Abdichtung. Es schützt vor Feuchtigkeit, bleibt flexibel und sieht am Ende einfach sauber aus. Egal ob du Profi bist oder gerade dein erstes DIY-Projekt startest – mit dem richtigen Silikon und ein bisschen Know-how bekommst du perfekte Fugen hin. Und bei Handelskönig sparst du dabei auch noch bares Geld.